Montessori Pädagogik

PRÄAMBEL

Am Anfang war der Wunsch von Eltern nach einer kinderfreundlichen und kindgemäßen Pädagogik für ihre Kinder.
Mit dem Ziel, eine Montessori Schule ins Leben zu rufen, gründeten sie 1989 die Montessori-Fördergemeinschaft Eggenfelden e.V.
1990 wurde die Schule eröffnet, 2005 folgte das Kinderhaus. Montessori Pädagogik ist vom Kind aus gedacht: Das war revolutionär vor 100 Jahren und ist es in vieler Hinsicht immer noch. Unsere Pädagogen müssen bereit sein, auch selbst sehr viel Neues zu lernen, weil an der Montessori Eggenfelden einiges anders gemacht wird, als es in den jeweiligen Ausbildungen gelehrt wurde. Jedes Kind ist anders und einmalig und soll das auch bleiben dürfen. Wir begleiten „unsere Kinder“ so, dass sie sich entfalten können, wie es ihnen gegeben ist.
Das hört sich vielleicht nicht so besonders an, aber es ist das Beste, was man über Pädagogik sagen kann: Wir tun das alles, damit junge Menschen mit Vertrauen in die eigene Fähigkeit hinaus ins Leben gehen und damit sie sich eine Freude am Lernen bewahren, die sie ihr Leben lang begleitet. Wir von Montessori Eggenfelden nehmen uns für die Zukunft vor, genau darin immer noch erfolgreicher zu werden.

 

UNSERE LEITSÄTZE

Unsere gemeinsamen Leitsätze haben wir mit allen an Montessori Eggenfelden beteiligten Säulen (Pädagogen, Kinder, Eltern, Förderverein und Verwaltung) in einem demokratischen Prozess entwickelt und entschieden.

Aus diesen Leitsätzen entwickeln wir konkrete Ziele mit den entsprechenden Qualitätsstandards. Unser Konzept nimmt Lehrkräfte, Kinder und Eltern in die Pflicht und ist Grundlage unserer täglichen Arbeit.

Die Umsetzung des Konzepts zum Wohl der gesamten Gemeinschaft verlangt eine konstruktive, von gegenseitigem Vertrauen und Respekt geprägte Einstellung.

Der andere Weg zum Ziel…

„Wie muss das Haus sein,
das wir für unsere Kinder bauen?
Es muss in uns selbst sein,
unser Benehmen,
unser Wissen,
unser Wunsch, ihr Wachstum zu verstehen.
Das Haus, in dem unsere Kinder leben
Und dem sie vertrauen, sind wir.“
Maria Montessori

1.1 Wir verstehen es als unsere erste Aufgabe zu den uns anvertrauten Kindern eine sichere Bindung und tragfähige Beziehung aufzubauen.
Wir unterstützen und begleiten achtsam die Persönlichkeitsentwicklung jedes Kindes – ausgehend von seinen Fähigkeiten und der Freude am Lernen.

1.2 Wir nutzen die natürliche Freude am Lernen als Ausgangspunkt für den Selbstaufbau des Kindes.
Dazu gestalten wir eine Lernumgebung, in der jedes Kind zur Polarisation der Aufmerksamkeit gelangen kann.

1.3 Wir beobachten achtsam die Entwicklung und Leistung unserer Kinder und Jugendlichen, leiten sie an, sich selbst einzuschätzen, und sind achtsamer Wegbegleiter.
Alle Kinder und Jugendliche reflektieren ihre Arbeit und erfahren persönliche Erfolge, damit sie in ihrer weiteren Entwicklung gestärkt werden.

1.4 Wir helfen gezielt, Stärken und Talente zu entdecken und Fähigkeiten zu fördern.
Allen Kindern und Jugendlichen werden vielfältige Möglichkeiten angeboten, um aus diesen zu wählen und persönliche Entwicklungsfortschritte zu erreichen.

1.5 Wir pflegen ein friedliches Miteinander, um dem Ziel Maria Montessoris einer „natio unica“ (einer friedlichen Welt) näher zu kommen.
Jeder lernt, mit Achtsamkeit und Respekt seinem Nächsten und seiner Umgebung zu begegnen.